das Feuer zur Entspannung

Category : Weg zum stressfreien Alltag

Das Feuer und die Glut

die Flammen züngeln um das Holz

die Flammen züngeln um das Holz

Das gleiche Phänomen, das im vorherigen Eintrag beschrieben wurde nun auch als Bild. Die Aufnahme enstand heute während meiner Entspannungsphase. Ich könnte mich daran versuchen, meine Erlebnisse mit Feuer ins Detail zu schildern. Da ich nun schon 11 Jahre Pfadfinder bin und auf etlichen Zeltlagern dabei war, wo zu jeder Mahlzeit und unzähligen anderen Gelegenheiten ein Feuer brannte und ich so schon viel Erfahrung im Entzünden, Unterhalten und Kontrollieren von Feuer habe, werde ich es nicht beschreiben. Das Feuer und alles, was sich um das Feuer herum abspielt, ist eine persönliche Erfahrung, die unbeschreiblich ist und mit Worten nicht treffend beschrieben werden kann. Wer keine Gelegenheit hat, ein Feuer in seinen eigenen vier Wänden zu machen, sollte unbedingt mal ein Sonnwendfeuer miterlebt haben.

Diese kleinen Funken können der Anfang eines neuen Feuers sein

Diese kleinen Funken können der Anfang eines neuen Feuers sein

Mein zweites Bild zeigt euch eine Aufnahme, bei der ich Glück hatte, dass die Funken drauf sind. Das ist gar nicht so einfach, die mit auf ein Bild zu bekommen! Aber es hat geklappt und ich kann euch ein bisschen was davon zeigen, wie ich mich heute entspannt habe. Was haltet ihr so von Feuer und seiner Entspannungswirkung? Mich macht es vor allem nachdenklich und ich fühle mich wohl und warm. Gute Nacht!

Pläne machen…

Category : Weg zum stressfreien Alltag

Unglaublich, ich habe in der vorangegangenen Woche keine einzige Überstunde gemacht!
Nach meinem Einkauf und meinen Hausarbeiten (Wäsche aufhängen, Staubsaugen, Ofen sauber machen, Blumen gießen und die Katze füttern), setz ich mich gemütlich her, um mein Abendessen einzunehmen. Außerdem hab ich mein IBM Thinkpad mit am Tisch und mach einen Eintrag.

Mit einer Tasse Rooibos-Honeybush-Mischung und einem Superlecker-Vollkornbrot gebe ich meinem Körper wichtige Nährstoffe. Der Tee wird eigentlich als “Zauberhafter Wintertee” verkauft. Ja, es ist Sommer, aber das ist mir grad eben mal sowas von egal, das Zeug schmeckt einfach und irgendwie beruhigt das auch. Meine Mission ist ja, die Ruhe zu finden. Einer der Gründe, weshalb ich diesen Blog in die Welt gesetzt habe ist der, dass dieses überarbeitet sein und kurz-vor-dem-Burnout sein mich nicht alleine betrifft und ich ein Zeichen setzen will: “Passt auf euch auf, findet euren Ausgleich und eure ruhigen Zeiten”. Im Chat habe ich mit Klassenkammeraden einmal über das Problem geredet. Einer von ihnen meinte auch, dass er überhaupt nicht mehr leistungsfähig sei und er es einfach nicht mehr packt. Er strenge sich auch an, allen Berechtigten ihre Wünsche zu erfüllen und gönnt sich selbst auch Auszeiten, aber, wie es aussieht ist es nicht genug der Ruhe.

Was ist nur los? Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder lebe ich in einer Generation nervlich schwacher und körperlich wenig beanspruchbarer, oder – und das ist, was ich eher glaube – die Zeit ist nichts mehr Wert, weil sie einfach zu schnell läuft und die Anforderungen, die an jeden einzelnen von uns gestellt werden sind einfach nur wahnsinnig hoch, weil die Messlatte der Entscheider im Laufe der Zeit nicht konstant geblieben ist oder konstant stieg, sondern, weil wir einen exponentiellen Anstieg der Messlatte vorfinden und wir in ganz jungen Jahren überhaupt kein Problem damit haben und uns nicht beschweren können, weil es überhaupt nicht auffällt. Das Problem ist nicht nur das Ansteigen der Anforderungen. Ein großes Problem ist auch, dass mit den höheren Erwartungen und den längeren Arbeitsstunden und dem wachsenden Alltagsdruck sich der Mensch nicht aufgemacht hat, diese Gleichheitswaage zwischen Arbeit und Entspannung ins Gleichgewicht zu bringen. Die Arbeitsseite der Waage ist immer unten und hängt mit schwerem Gewicht am Haken, aber viele machen sich nicht auf, die Entspannungsseite zu beladen, sich also nach der Arbeit zu erleichtern. Wie anfangs erwähnt habe ich in der vergangenen Woche keine Überstunde gemacht, aber eine ähnliche Menge an Arbeit verrichtet. Man muss also nicht stressen oder dauernd am Limit seiner Kapazität arbeiten. Es geht auch so. Wie im vorigen Eintrag schon einmal gesagt: Gott hat auch nicht herumgestresst!
Mein Abendessen habe ich jetzt beendet. Ich leg mich noch kurz hin und geh dann in der Kühle des Abends eine Runde Joggen oder Biken. Für schöne Bilder ist heut der Himmel zu bedeckt. Nach dem Sport noch Duschen und dann eine Folge Star Trek. Und zwar Star Trek: Voyager – Season 2, Episode 19 – Lifesigns natürlich auf Englisch, weil die Lipsyncs einfach nur Bescheiden gemacht sind und außerdem entspannt mich die englische Sprache. Eventuell noch ein Hanuta und ein Viertel Spätburgunder Weißherbst vom Opfinger Attilafelsen – mein Lieblingswein. Am Besten schmeckt er bei etwa 14 Grad zusammen mit einem Stücken Gouda mittelalt und einigen roten Weintrauben. Wie verbringt ihr euren Abend in Gemütlichkeit?

weiter unterwegs

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Wir achten viel zu wenig auf die Zeichen, die uns unser Körper gibt. Vielleicht sollten wir unseren Körper einfach besser kennen lernen und uns mehr Zeit geben. Jedem, der mir sagt “Ich habe keine Zeit für dies oder jenes”, dem sage ich meistens, dass das nicht stimmt. Es liegt vieles an den Prioritäten und vielleicht will derjenige für dies/jenes keine Zeit haben. Was ich sagen will ist, dass ich mir persönlich vorgenommen habe, mir auch Zeit zu nehmen, auf meinen Körper zu hören und dann enstprechend auf dessen Anforderungen zu reagieren. Im Moment bin ich noch ein wenig undiszipliniert in der Umsetzung, aber es geht mir schon recht gut dabei, Signale zu bemerken und auch die Anforderung zu erkennen. Was mir noch fehlt ist, dass ich auch umsetze, was mein Körper von mir verlangt. Gestern war es, dass ich einfach noch früher ins Bett sollte. Naja, hat nicht geklappt, aber heute wirds was.

Auf Twitter/Facebook habe ich die Frage gestellt, wie ihr euch so entspannt. Ich habe viele interessante und hilfreiche Antworten bekommen. Das mit Lesen ist einfach genial. Und, Tina: Du hast recht damit, dass man seinen Verstand einfach am Laufen halten soll. Ich kenn das mit dem Abdriften in schlechte Ideen und Gedanken nur all zu gut, daher nehm ich den Ratschlag an. An Feiertagen ist man ja gerne unterwegs. Als Entspannungs­maßnahme bin ich heute daheim geblieben. Ich bin zwar zu früh aufgestanden, aber dafür hab ich doch so einiges geschafft, was den Haushalt betrifft. Nachmittags dann habe ich mit meiner Verlobten zusammen Mittagessen gekocht und wir hatten eine schöne ruhige Zeit mit Monopoly. Total entspannend. Wir haben uns dann auch vors Feuer gesetzt und zugesehen, wie die Flammen lodern. Das könnt ihr auch mal ausprobieren, das hat was unbeschreibliches und unglaublich bewegendes. Das Beste war ja, zu sehen, wie aus einem kleinen Stückchen glühender Kohle durch Zugeben eines Holzscheites ein flammendes Feuer wurde. Diese erstaunliche Kraft und die komplexen Zusammenhänge in diesen kleinen – und für viele – unbedeutenden Dingen! Daran sieht man immer wieder, dass man sich zu wenig Zeit für sie nimmt und eher daran geht, sich dem Stress hinzugeben. Meine Mission in diesen Tagen ist, zurückzufinden zu der Ruhe, in der Kraft liegt. Gott war bei der Schöpfung der Erde auch nicht im Stress und trotzdem ist etwas sehr sehr wunderbares entstanden, wie ich finde.

Inzwischen geht es mir schon um einiges besser. Ich brauche nicht mehr täglich meine Baldriantabletten. Die Angstzustände haben sich verflüchtigt und mein Gesicht wird auch nicht mehr taub. Ab und zu ist noch diese Geschichte mit dem Kreislauf, aber ich bin zuversichtlich und weiß, dass diese Erscheinung nicht mehr auftreten wird.

Der Feiertag ist vorbei. Ich bereite mich mal gemütlichst auf die Nachtruhe vor und bin schon gespannt, was ich morgen frühstücken werde. Gute Nacht und ruht euch schön aus, euer Körper wird es euch danken!

gegen die Überlastung

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Funkeln

Funkeln der Sonne im See

Nachdem mir der Arzt erzählte, ich sei nervlich überlastet, hab ich mich mal schlau gemacht (bei Google, bei den Eltern, beim Arzt). Einer der vorgeschlagenen Wege war, sich aktiv zu Entspannen und einen Ausdauersport zu betreiben. Den Ausdauersport  such ich mir mal und beginne dann am Besten damit, meinem Körper was gutes zu tun und vernünftig zu Essen. Das kommt nämlich auch dazu.

Zur Entspannung habe ich mich dann mit Kamera, Trinkwasser und einem Buch und ohne Handy, Laptop oder IPod aufs Fahrrad geschwungen und bin in den nächsten Wald gefahren. Das war eine schöne Zeit mit Bewegung an der frischen Luft. Das Beste war, dass mir die Zeit total egal war und ich einfach mal ohne Druck oder Verpflichtung eine Sache gemacht habe. Zwischenzeitlich hab ich mich auch mal hingesetzt und in meinem Buch gelesen. Genau, ich hab auch ein paar Bilder mit der Kamera gemacht. Das beste Bild hab ich hier mal dazu gestellt.

Das war echt mal eine befreiende Erfahrung, in der Natur zu sein, frische Luft zu genießen, die Enten auf dem See zu hören und einfach mal danben zu sitzen und Zuschauer sein. Ich bin dann wieder nach Hause und hab festgestellt, dass ich nur knapp eine Stunde aus dem Haus war, ich aber in dieser Zeit sehr viel erleben konnte. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?