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Oktober 22nd, 2009
Ich glaube, dass es in der Sprache Evolution und damit den Trend zum möglichst Einfachen, Effektiven gibt. (außer eine Kultusminister-Konferenz funkt dazwischen)
Ob die Beschaffenheit des Gehirns (Einflüssen von innen) oder die Beschaffenheit der Umwelt (Einflüssen von außen) zur strukturellen Entwicklung einer Sprache führt, ist ne interessante Diskussion:
Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Außenwelt die Grundstruktur diktiert (Subjekt-Prädikat-Objekt) und die Gehirnentwicklung die “Virtuosität” begrenzt, mit der auf diesem Grundschema getanzt wird… also Abstraktionsfähigkeit, Blumigkeit der Sprache, Differenziertheit der Ausdrucksweise, Fremdwörter, etc.
Dass Sprachen sich in Richtung größtmöglicher Effektivität entwickeln halte ich für eine gewagte These. Wie war das nochmal mit der Zahl 97 auf Französich? “Vier mal Zwanzig plus Zwanzig minus Drei” oder so? von wegen Effektivität…
In Teilen des französischen Sprachraums hat sich für 90 das weniger umständliche “nonante” gegen “quatre-vingt-dix” durchgesetzt.
Über die Jahrhunderte ist die Sprache komplexer geworden. Das hat meiner Meinung nach zwangsläufig zur Folge, dass sie nicht mehr besonders effektiv ist, schließlich denken die Menschen eines Sprachraums nur bedingt an die Effektivität ihrer Sprache. Natürlich macht es diese Komplexität schwierig (wenn nicht unmöglich), eine fremde Sprache so perfekt zu lernen, wie die eigene Muttersprache. Aber diese Komplexität ist anderseits für jeden künstlerischen Umgang mit Sprache erforderlich.
Gewagte These:
Der Grund, warum Esperanto nicht in die Gänge kommt ist der Gleiche, der auch dafür verantwortlich war, dass Latein als gesprochene Sprache “ausgestorben” ist. Natürlich lebt der Sprachstamm in den romanischen Sprachen weiter.
Eine Sprache ist eigentlich immer an Menschen gebunden, die sie muttersprachlich sprechen. Wenn sie nur die Funktion einer Hochsprache hat, in der eigentlich niemand so richtig daheim ist, dann ist sie nicht überlebensfähig – vermutlich deshalb, weil eine Sprache neben der funktionellen Bedeutung auch eine kulturelle Bedeutung haben muss – sie ist halt einfach Teil der Identität…
Was das mit Leben zu tun hat weiß ich selber nicht….
Ich stells jetzt einfach mal rein und bin auf eure Reaktionen gespannt.
Demnächst gibt es mal wieder was mit Bildern und aus meinem Leben. Dann werde ich auch genauer auf den Titel dieses Posts eingehen.


Es war 19:00 Uhr. Ich schaffte es gerade, mit meinem Freund zusammen zum Coffe-In in Salzburg zu fahren, um meine Verlobte mit ihren Freundinnen dort zu treffen. Eine der Freundinnen hatte glatt das neue iPhone 3Gs dabei, von dem ich am Freitag erst gelesen habe. Das war natürlich toll, so konnte ich mir das Teil gleich mal genauer anschaun. Nachdem wir alle unsere Gläser geleert hatten, sind wir zu der Freundin mit dem neuen iPhone nach Hause gefahren. Weil mich meine Frisur schon seit Monaten aufregt, ich mir aber nie die Zeit genommen habe, zum Frisör zu gehen, haben wir spontan beschlossen, dass ich einen neuen Haarschnitt brauche. Idealerweise lag keine Haarschere herum, sodass eine Bastelschere den Dienst tun musste. Keine Viertelstunde später war es dann passiert und nach ein bisschen Saugen und Haare waschen war ich dann beinahe abfahrbereit. Wir sind ja alle noch jung und verrückt. Das verrückteste, was ich je gemacht habe, machte ich wohl an diesem Tag. Mangels alternativen rasierte ich mich mit einem Damenrasierer und 






