ManFisher von Gottes Gnaden Künstlerprofil

Category : Studio

Pläne machen

Category : reboot - Beiträge vor dem HACK, weg zum stressfreien Alltag

original vom 02.06.2009

Unglaublich, ich habe in der vorangegangenen Woche keine einzige Überstunde gemacht!
Nach meinem Einkauf und meinen Hausarbeiten (Wäsche aufhängen, Staubsaugen, Ofen sauber machen, Blumen gießen und die Katze füttern), setz ich mich gemütlich her, um mein Abendessen einzunehmen. Außerdem hab ich mein IBM Thinkpad mit am Tisch und mach einen Eintrag.

Mit einer Tasse Rooibos-Honeybush-Mischung und einem Superlecker-Vollkornbrot gebe ich meinem Körper wichtige Nährstoffe. Der Tee wird eigentlich als “Zauberhafter Wintertee” verkauft. Ja, es ist Sommer, aber das ist mir grad eben mal sowas von egal, das Zeug schmeckt einfach und irgendwie beruhigt das auch. Meine Mission ist ja, die Ruhe zu finden. Einer der Gründe, weshalb ich diesen Blog in die Welt gesetzt habe ist der, dass dieses überarbeitet sein und kurz-vor-dem-Burnout sein mich nicht alleine betrifft und ich ein Zeichen setzen will: “Passt auf euch auf, findet euren Ausgleich und eure ruhigen Zeiten”. Im Chat habe ich mit Klassenkammeraden einmal über das Problem geredet. Einer von ihnen meinte auch, dass er überhaupt nicht mehr leistungsfähig sei und er es einfach nicht mehr packt. Er strenge sich auch an, allen Berechtigten ihre Wünsche zu erfüllen und gönnt sich selbst auch Auszeiten, aber, wie es aussieht ist es nicht genug der Ruhe.

Was ist nur los? Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder lebe ich in einer Generation nervlich schwacher und körperlich wenig beanspruchbarer, oder – und das ist, was ich eher glaube – die Zeit ist nichts mehr Wert, weil sie einfach zu schnell läuft und die Anforderungen, die an jeden einzelnen von uns gestellt werden sind einfach nur wahnsinnig hoch, weil die Messlatte der Entscheider im Laufe der Zeit nicht konstant geblieben ist oder konstant stieg, sondern, weil wir einen exponentiellen Anstieg der Messlatte vorfinden und wir in ganz jungen Jahren überhaupt kein Problem damit haben und uns nicht beschweren können, weil es überhaupt nicht auffällt. Das Problem ist nicht nur das Ansteigen der Anforderungen. Ein großes Problem ist auch, dass mit den höheren Erwartungen und den längeren Arbeitsstunden und dem wachsenden Alltagsdruck sich der Mensch nicht aufgemacht hat, diese Gleichheitswaage zwischen Arbeit und Entspannung ins Gleichgewicht zu bringen. Die Arbeitsseite der Waage ist immer unten und hängt mit schwerem Gewicht am Haken, aber viele machen sich nicht auf, die Entspannungsseite zu beladen, sich also nach der Arbeit zu erleichtern. Wie anfangs erwähnt habe ich in der vergangenen Woche keine Überstunde gemacht, aber eine ähnliche Menge an Arbeit verrichtet. Man muss also nicht stressen oder dauernd am Limit seiner Kapazität arbeiten. Es geht auch so. Wie im vorigen Eintrag schon einmal gesagt: Gott hat auch nicht herumgestresst!
Mein Abendessen habe ich jetzt beendet. Ich leg mich noch kurz hin und geh dann in der Kühle des Abends eine Runde Joggen oder Biken. Für schöne Bilder ist heut der Himmel zu bedeckt. Nach dem Sport noch Duschen und dann eine Folge Star Trek. Und zwar Star Trek: Voyager – Season 2, Episode 19 – Lifesigns natürlich auf Englisch, weil die Lipsyncs einfach nur Bescheiden gemacht sind und außerdem entspannt mich die englische Sprache. Eventuell noch ein Hanuta und ein Viertel Spätburgunder Weißherbst vom Opfinger Attilafelsen – mein Lieblingswein. Am Besten schmeckt er bei etwa 14 Grad zusammen mit einem Stücken Gouda mittelalt und einigen roten Weintrauben. Wie verbringt ihr euren Abend in Gemütlichkeit?

weiter unterwegs

Category : reboot - Beiträge vor dem HACK

original vom 02.06.2009

Wir achten viel zu wenig auf die Zeichen, die uns unser Körper gibt. Vielleicht sollten wir unseren Körper einfach besser kennen lernen und uns mehr Zeit geben. Jedem, der mir sagt “Ich habe keine Zeit für dies oder jenes”, dem sage ich meistens, dass das nicht stimmt. Es liegt vieles an den Prioritäten und vielleicht will derjenige für dies/jenes keine Zeit haben. Was ich sagen will ist, dass ich mir persönlich vorgenommen habe, mir auch Zeit zu nehmen, auf meinen Körper zu hören und dann enstprechend auf dessen Anforderungen zu reagieren. Im Moment bin ich noch ein wenig undiszipliniert in der Umsetzung, aber es geht mir schon recht gut dabei, Signale zu bemerken und auch die Anforderung zu erkennen. Was mir noch fehlt ist, dass ich auch umsetze, was mein Körper von mir verlangt. Gestern war es, dass ich einfach noch früher ins Bett sollte. Naja, hat nicht geklappt, aber heute wirds was.

Auf Twitter/Facebook habe ich die Frage gestellt, wie ihr euch so entspannt. Ich habe viele interessante und hilfreiche Antworten bekommen. Das mit Lesen ist einfach genial. Und, Tina: Du hast recht damit, dass man seinen Verstand einfach am Laufen halten soll. Ich kenn das mit dem Abdriften in schlechte Ideen und Gedanken nur all zu gut, daher nehm ich den Ratschlag an. An Feiertagen ist man ja gerne unterwegs. Als Entspannungs­maßnahme bin ich heute daheim geblieben. Ich bin zwar zu früh aufgestanden, aber dafür hab ich doch so einiges geschafft, was den Haushalt betrifft. Nachmittags dann habe ich mit meiner Verlobten zusammen Mittagessen gekocht und wir hatten eine schöne ruhige Zeit mit Monopoly. Total entspannend. Wir haben uns dann auch vors Feuer gesetzt und zugesehen, wie die Flammen lodern. Das könnt ihr auch mal ausprobieren, das hat was unbeschreibliches und unglaublich bewegendes. Das Beste war ja, zu sehen, wie aus einem kleinen Stückchen glühender Kohle durch Zugeben eines Holzscheites ein flammendes Feuer wurde. Diese erstaunliche Kraft und die komplexen Zusammenhänge in diesen kleinen – und für viele – unbedeutenden Dingen! Daran sieht man immer wieder, dass man sich zu wenig Zeit für sie nimmt und eher daran geht, sich dem Stress hinzugeben. Meine Mission in diesen Tagen ist, zurückzufinden zu der Ruhe, in der Kraft liegt. Gott war bei der Schöpfung der Erde auch nicht im Stress und trotzdem ist etwas sehr sehr wunderbares entstanden, wie ich finde.

Inzwischen geht es mir schon um einiges besser. Ich brauche nicht mehr täglich meine Baldriantabletten. Die Angstzustände haben sich verflüchtigt und mein Gesicht wird auch nicht mehr taub. Ab und zu ist noch diese Geschichte mit dem Kreislauf, aber ich bin zuversichtlich und weiß, dass diese Erscheinung nicht mehr auftreten wird.

Der Feiertag ist vorbei. Ich bereite mich mal gemütlichst auf die Nachtruhe vor und bin schon gespannt, was ich morgen frühstücken werde. Gute Nacht und ruht euch schön aus, euer Körper wird es euch danken!

gegen die Überlastung

Category : reboot - Beiträge vor dem HACK

Original vom 30.05.2009

Funkeln

Funkeln der Sonne im See

Nachdem mir der Arzt erzählte, ich sei nervlich überlastet, hab ich mich mal schlau gemacht (bei Google, bei den Eltern, beim Arzt). Einer der vorgeschlagenen Wege war, sich aktiv zu Entspannen und einen Ausdauersport zu betreiben. Den Ausdauersport such ich mir mal und beginne dann am Besten damit, meinem Körper was gutes zu tun und vernünftig zu Essen. Das kommt nämlich auch dazu.

Zur Entspannung habe ich mich dann mit Kamera, Trinkwasser und einem Buch und ohne Handy, Laptop oder IPod aufs Fahrrad geschwungen und bin in den nächsten Wald gefahren. Das war eine schöne Zeit mit Bewegung an der frischen Luft. Das Beste war, dass mir die Zeit total egal war und ich einfach mal ohne Druck oder Verpflichtung eine Sache gemacht habe. Zwischenzeitlich hab ich mich auch mal hingesetzt und in meinem Buch gelesen. Genau, ich hab auch ein paar Bilder mit der Kamera gemacht. Das beste Bild hab ich hier mal dazu gestellt.

Das war echt mal eine befreiende Erfahrung, in der Natur zu sein, frische Luft zu genießen, die Enten auf dem See zu hören und einfach mal danben zu sitzen und Zuschauer sein. Ich bin dann wieder nach Hause und hab festgestellt, dass ich nur knapp eine Stunde aus dem Haus war, ich aber in dieser Zeit sehr viel erleben konnte. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

Wie es begann

Category : reboot - Beiträge vor dem HACK

Original vom 29.05.2009

 

Wie viele von uns normalen Arbeitern und Leuten der “modernen” Gesellschaft verrichte auch ich mein Tagewerk unter dem ganz normalen Stress und allem, was da von allen Seiten auf einen niederprasselt. Man versucht halt, alles hinzubekommen und jedem, der etwas von einem will seinen Wunsch bestmöglich zu erfüllen. Die ein oder andere Überstunde ist auch überhaupt kein Problem und mal ein wenig länger auf bleiben, weil man einfach in diesen kurzen 24 Stunden jeden Tag nichts fertig bringt, das verkraftet mein junger Körper sicherlich auch.

Vor einiger Zeit stellte ich fest, dass ich immer öfter total müde war und einfach nur schlafen wollte. Und das, obwohl ich die meiste Zeit nicht weniger geschlafen habe als sonst. Naja, dachte ich mir, bist halt im Wachstum und machst so einige Veränderungen durch. Warum sollte das Ungewöhnlich sein?

Interessant wurde das ganze erst, als mein Körper seltsame Reaktionen zeigte. Mir fielen Sachen aus der Hand. Hob ich sie auf, fielen sie mir oft genug gleich wieder herunter. Simpelste Wörter fielen mir nicht mehr ein und dann war es auch oft so, dass ich überhaupt nicht leistungsfähig war. Meine Arme und Beine wurden kalt und mein Gesicht fühlte sich pelzig an. Krass!, dachte ich mir und tippte mal drauf, dass wohl irgendwas mit meinem Kreislauf nicht stimmen musste. Weil ich verstärkt in letzter Zeit auch noch so fiese Beklemmungsgefühle, irgendwelche unerklärlichen Ängste und dergleichen hatte, wurde es mir dann zu bunt. Es musste was passieren und ich wollte wissen, was da los ist.

Ein Termin beim Arzt war gleich gemacht, um der Sache mal auf den Zahn zu fühlen. Der Hausarzt untersuchte mich und meinte, dass eigentlich alles in bester Ordnung sei und dass mein Kreislauf perfekt funktioniere. Aber ihm würde die Sache sehr komisch vorkommen und er schickte mich zum Neurologen. Wie? Nervenarzt? Hallo, ich bin 20! Mit 20 zum Nervenarzt? Naja, aber ich wollte ja wissen, was los ist. Also: Hin zum Onkel Doktor. Nachdem er einige Dinge kontrollierte und meine Nerven getestet wurden kam der Arzt zur Diagnose, dass ich wohl an einer “nervlichen Überlastung” leidete.

Reboot

Category : Allgemein, reboot - Beiträge vor dem HACK

Hallo liebe Leute,

der Server, auf dem der lifebeat podcast gehostet wurde, wurde gehackt und es wurde alles zerstört.

Ich habe keine Datensicherung… keine direkte, keine die dafür sorgen würde, dass alles wieder so ist, wie es war.

Für euch habe ich ein special. GOOGLE hat in seinem Cache den ganzen lifebeat podcast eingefangen, so kann ich die KOMPLETTE SEITE rekonstruieren. Und das mache ich. Deshalb gibt es für euch jeden 2. oder dritten Tag den Blog aus seiner ganzen Geschichte neu…

Viel Spaß damit! Ich freu mich selber drauf.

 

Euer ManFisher